<body>
		<h2 class="Rubrik">
<a name="0">Inhaltsverzeichnis der Ausgabe 03/2019:</a>
</h2><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#1">Alle Steuerzahler</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#1">Mindern pauschale Bonuszahlungen der Krankenkassen die Sonderausgaben? </a>
</li><li>
<a class="link" href="#2">Schwarzer Anzug keine typische Berufskleidung? </a>
</li><li>
<a class="link" href="#3">Kurzes amts&auml;rztliches Attest reicht f&uuml;r Abzugsf&auml;higkeit einer nicht anerkannten Heilmethode </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#4">Vermieter</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#4">Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Ist es eine Wohnung oder eine Gewerbeimmobilie? </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#5">Kapitalanleger</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#5">Steuererkl&auml;rung 2018: Zwei neue Formulare f&uuml;r Kapitalanleger </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#6">Freiberufler und Gewerbetreibende</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#6">Gastronomiebereich: Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;hren zu hohen Steuernachzahlungen </a>
</li><li>
<a class="link" href="#7">Au&szlig;enwirtschaft: H&ouml;here H&uuml;rden f&uuml;r Firmen&uuml;bernahmen </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#8">Personengesellschaften und deren Gesellschafter</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#8">Abweichende Ergebnisbeteiligung beim Eintritt in eine verm&ouml;gensverwaltende GbR  </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#9">Umsatzsteuerzahler</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#9">Finanzverwaltung konkretisiert die neuen Pflichten f&uuml;r Verkaufsportal-Betreiber </a>
</li><li>
<a class="link" href="#10">Vorsteuerabzug: Frist f&uuml;r Zuordnung endet &bdquo;erst&ldquo; am 31.7.2019 </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#11">Arbeitgeber</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#11">Mindestlohn: Arbeitszeit muss nicht digital dokumentiert werden </a>
</li><li>
<a class="link" href="#12">Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung: Ge&auml;nderte Vermutung bei Abrufarbeit ab 2019 beachten </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#13">Arbeitnehmer</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#13">Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger Entsendung ins Ausland </a>
</li></ul><h3 class="I_Rubrik">
<a class="linktop" style="text-decoration:none;" href="#14">Abschlie&szlig;ende Hinweise</a>
</h3>

<ul class="I_Text"><li>
<a class="link" href="#14">Verzugszinsen </a>
</li><li>
<a class="link" href="#15">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2019 </a>
</li></ul><p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<hr/><h2 class="Rubrik">Alle Steuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 1 -->
<a name="1" title="Mindern pauschale Bonuszahlungen der Krankenkassen die Sonderausgaben? "></a>
<h3 class="Titel">Mindern pauschale Bonuszahlungen der Krankenkassen die Sonderausgaben? </h3>
<p class="Text"> | Viele gesetzliche Krankenkassen werben <b>mit Bonus- und Pr&auml;mienprogrammen. </b>Erhalten die Versicherten dann eine Zahlung, kann sich das steuerlich nachteilig auswirken. Denn vielfach sehen die Finanz&auml;mter in der Zahlung eine Beitragsr&uuml;ckerstattung, die die als Sonderausgaben abziehbaren <b>Krankenversicherungsbeitr&auml;ge mindert.</b> Das Finanzgericht Sachsen hat der restriktiven Sichtweise der Finanzverwaltung f&uuml;r Bonusleistungen <b>f&uuml;r gesundheitsbewusstes Verhalten (&sect; 65a SGB V)</b> nun jedoch widersprochen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>H&ouml;chstrichterliche Rechtsprechung und Sichtweise der Verwaltung</b></p><p class="Text">Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ist bei den Bonusprogrammen der gesetzlichen Krankenkassen<b> wie folgt (vereinfacht) zu unterscheiden</b>:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Pr&auml;mienzahlungen aufgrund <b>eines Wahltarifs (&sect; 53 Abs. 1 SGB V)</b> mindern als Beitragsr&uuml;ckerstattung den Abzug der Sonderausgaben.</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Bonusleistungen <b>f&uuml;r gesundheitsbewusstes Verhalten (&sect; 65a SGB V)</b> mindern die Krankenversicherungsbeitr&auml;ge hingegen nicht. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:none;list-style-image:none;margin-left:-22px;">
<b>Beachten Sie | </b>Die Finanzverwaltung wendet dieses Urteil jedoch nur an, wenn <b>vom Steuerpflichtigen vorab Kosten</b> f&uuml;r zus&auml;tzliche Gesundheitsma&szlig;nahmen aufgewendet werden m&uuml;ssen, die die Krankenkasse anschlie&szlig;end aufgrund <b>eines Kostennachweises</b> erstattet.</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Ansicht des Finanzgerichts Sachsen</b></p><p class="Text">Das Finanzgericht Sachsen teilt die einschr&auml;nkende Sichtweise des Bundesfinanzministeriums nicht. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Im Streitfall des 8. Senats des Finanzgerichts gew&auml;hrte die Krankenkasse ihren Versicherten verschiedene Boni f&uuml;r gesundheitsbewusstes Verhalten im Sinne des &sect; 65a SGB V, z. B. f&uuml;r den Besuch eines Fitness-Studios, die Mitgliedschaft in einem Sportverein und gesundes K&ouml;rpergewicht. Der Nachweis musste vom Versicherten durch eine Best&auml;tigung des Anbieters bzw. Leistungserbringers im Bonusheft der Krankenkasse oder durch eine Bescheinigung erbracht werden. Der Bonus wurde als Geldpr&auml;mie gew&auml;hrt.</p></td></tr>
</table> <p class="Text">Nach der Entscheidung mindern die <b>pauschalen Geldpr&auml;mien</b> den Sonderausgabenabzug selbst dann nicht, wenn die Krankenkasse von den Versicherten <b>keine Kostenbelege</b> anfordert.</p><p class="Text">Bonuszahlungen der Krankenkassen sind nur dann als Beitragsr&uuml;ckerstattung (= K&uuml;rzung der Sonderausgaben) anzusehen, wenn sie im unmittelbaren Zusammenhang mit dem <b>Basiskrankenversicherungsschutz</b> stehen. Dies ist jedoch nicht der Fall, wenn der Bonus &uuml;berwiegend wegen Aktivit&auml;ten gezahlt wird, die mit dem Basiskrankenversicherungsschutz nichts zu tun haben, sondern <b>lediglich als allgemein gesundheitsf&ouml;rdernd</b> angesehen werden.</p><p class="Text">Der 6. Senat des Finanzgerichts Sachsen hat diese Entscheidung j&uuml;ngst im Kern best&auml;tigt. Zudem wies der Senat auf Folgendes hin: Dass <b>die Krankenkasse</b> die Bonuszahlung im Streitfall als Beitragsr&uuml;ckerstattung angesehen und <b>elektronisch im Wege des Kontrollmeldeverfahrens</b> an die Finanzbeh&ouml;rde &uuml;bermittelt hat, f&uuml;hrt zu keiner anderen Bewertung. Denn an die Meldung bzw. Beurteilung der Krankenkasse ist das Finanzgericht nicht gebunden.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Da gegen beide Verfahren <b>die Revision</b> anh&auml;ngig ist, hat der Bundesfinanzhof nun bald Gelegenheit, (endlich) f&uuml;r Klarheit zu sorgen. Bis dahin sollten geeignete F&auml;lle offengehalten werden.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Sachsen, Urteil vom 5.4.2018, Az. 8 K 1313/17, Rev. BFH Az. X R 16/18, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 204959; FG Sachsen, Urteil vom 20.9.2018, Az. 6 K 619/17, Rev. BFH Az. X R 30/18, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 205257; <b>Wahltarif nach &sect; 53 Abs. 1 SGB V:</b> BFH-Urteil vom 6.6.2018, Az. X R 41/17; <b>Bonusleistungen nach &sect; 65a SGB V:</b> BFH-Urteil vom 1.6.2016, Az. X R 17/15, BMF-Schreiben vom 6.12.2016, Az. IV C 3 - S 2221/12/10008: 008, BMF-Schreiben vom 29.3.2017, Az. IV A 3 - S 0338/16/10004</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 1 -->
<!-- START Nr. 2 -->
<a name="2" title="Schwarzer Anzug keine typische Berufskleidung? "></a>
<h3 class="Titel">Schwarzer Anzug keine typische Berufskleidung? </h3>
<p class="Text"> | Ein schwarzer Anzug, schwarze Blusen und schwarze Schuhe, die sich in keiner Weise von dem unterscheiden, was weite Teile der Bev&ouml;lkerung als festliche Kleidung zu besonderen Anl&auml;ssen tragen, sind nach Ansicht des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg <b>keine typische Berufskleidung. </b>Die Ausgaben f&uuml;r die Anschaffung, &Auml;nderung, Reparatur und Reinigung dieser Kleidung sind daher <b>nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben</b> abziehbar. |</p><p class="Text">Dies soll f&uuml;r alle Berufe gelten, mithin auch &ndash; und insoweit entgegen der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs aus den siebziger und achtziger Jahren &ndash; f&uuml;r bestimmte Berufsgruppen wie <b>Leichenbestatter, katholische Geistliche und Oberkellner.</b> Mit dieser Entscheidung wollen sich die Steuerpflichtigen (selbstst&auml;ndige Trauerredner und Trauerbegleiter) aber nicht zufrieden geben und haben <b>Revision</b> eingelegt. </p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Auf den Umfang und die Ermittlung bzw. den Nachweis einer <b>konkreten Privatnutzung</b> der Kleidung kommt es nicht an. Es w&auml;re, so das Finanzgericht au&szlig;erdem v&ouml;llig unklar, wo die Grenze einer &bdquo;untergeordneten&rdquo; privaten Mitbenutzung liegen sollte (den schwarzen Anzug einmal in drei Jahren privat genutzt? einmal pro Jahr? einmal pro Quartal? einmal pro Monat?).</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Ob der Bundesfinanzhof seine vorgenannte Rechtsprechung in der Revision aufgibt und/oder f&uuml;r neue Abgrenzungsaspekte sorgt, bleibt abzuwarten. Vermutlich d&uuml;rfte das Thema &bdquo;typische Berufskleidung&ldquo; aber weiter streitanf&auml;llig bleiben.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29.8.2018, Az. 3 K 3278/15, Rev. BFH Az. VIII R 33/18, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 205506</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 2 -->
<!-- START Nr. 3 -->
<a name="3" title="Kurzes amts&auml;rztliches Attest reicht f&uuml;r Abzugsf&auml;higkeit einer nicht anerkannten Heilmethode "></a>
<h3 class="Titel">Kurzes amts&auml;rztliches Attest reicht f&uuml;r Abzugsf&auml;higkeit einer nicht anerkannten Heilmethode </h3>
<p class="Text"> | Aufwendungen f&uuml;r eine wissenschaftlich nicht anerkannte Heilmethode sind auch dann <b>als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung</b> abzugsf&auml;hig, wenn der Steuerpflichtige dem Finanzamt zum Nachweis der Erforderlichkeit der Behandlung nur eine <b>kurze Stellungnahme des Amtsarztes </b>und kein ausf&uuml;hrliches Gutachten vorlegt. Dies hat k&uuml;rzlich das Finanzgericht Rheinland-Pfalz entschieden. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Eltern lie&szlig;en ihre 2 &frac12;-j&auml;hrige und wegen Komplikationen bei der Geburt schwerbehinderte Tochter in einem Naturheilzentrum behandeln. Nachdem die Krankenkasse die Erstattung der Kosten (16.800 EUR) abgelehnt hatte, machten die Eltern die Aufwendungen in ihrer Steuererkl&auml;rung als au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastung geltend. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Sie legten ein privat&auml;rztliches Attest einer Fach&auml;rztin f&uuml;r Kinder- und Jugendheilkunde vor, die die Teilnahme am F&ouml;rderprogramm des Naturheilzentrums ausdr&uuml;cklich empfahl. Auf diesem Attest hatte der Amtsarzt vermerkt: &bdquo;Die Angaben werden amts&auml;rztlich best&auml;tigt.&ldquo; </p>
</td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">Das Finanzamt lehnte den Kostenabzug jedoch ab, da die knappe &Auml;u&szlig;erung des Amtsarztes kein &bdquo;Gutachten&ldquo; darstelle. Die hiergegen gerichtete Klage war erfolgreich.</p></td></tr>
</table> <p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Steuerpflichtige haben die<b> </b>Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen im Krankheitsfall in einer Reihe von F&auml;llen <b>formalisiert nachzuweisen.</b> Bei krankheitsbedingten Aufwendungen f&uuml;r <b>Arznei-, Heil- und Hilfsmittel</b> ist dieser Nachweis durch eine <b>Verordnung</b> eines Arztes oder Heilpraktikers zu f&uuml;hren. </p><p class="Text">Bei Aufwendungen f&uuml;r Ma&szlig;nahmen, die ihrer Art nach nicht eindeutig nur der Heilung oder Linderung einer Krankheit dienen k&ouml;nnen und deren<b> medizinische Indikation</b> deshalb schwer zu beurteilen ist, sind die formalen Anforderungen (noch) h&ouml;her. So bestimmt &sect; 64 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 der Einkommensteuer-Durchf&uuml;hrungsverordnung (EStDV) z. B. <b>bei wissenschaftlich nicht anerkannten Behandlungsmethoden,</b> dass die Zwangsl&auml;ufigkeit der Aufwendungen durch ein <b>amts&auml;rztliches Gutachten</b> oder eine &auml;rztliche Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung nachzuweisen ist. Dieser Nachweis muss vor Beginn der Heilma&szlig;nahme ausgestellt worden sein.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Entscheidung</b></p><p class="Text">&sect; 64 EStDV erm&auml;chtigt nicht nur den Amtsarzt, sondern in gleicher Weise auch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse, die Zwangsl&auml;ufigkeit von Aufwendungen bei unkonventionellen Behandlungsmethoden zu best&auml;tigen. Hierf&uuml;r muss der medizinische Dienst <b>nur eine &bdquo;Bescheinigung&ldquo;</b> ausstellen. Vor diesem Hintergrund und mit R&uuml;cksicht auf Sinn, Zweck und die historische Entwicklung der Vorschrift sind an das &bdquo;Gutachten&ldquo; des Amtsarztes <b>keine h&ouml;heren Anforderungen</b> als an eine &bdquo;Bescheinigung&ldquo; zu stellen.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Au&szlig;ergew&ouml;hnliche Belastungen wirken sich nur dann steuerlich aus, soweit die zumutbare Eigenbelastung &uuml;berschritten wird. Deren H&ouml;he h&auml;ngt vom Gesamtbetrag der Eink&uuml;nfte, Familienstand und von der Zahl der Kinder ab.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 4.7.2018, Az. 1 K 1480/16, rkr.; PM vom 4.1.2019, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 206417</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 3 --><hr/><h2 class="Rubrik">Vermieter</h2>
<!-- START Nr. 4 -->
<a name="4" title="Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Ist es eine Wohnung oder eine Gewerbeimmobilie? "></a>
<h3 class="Titel">Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht: Ist es eine Wohnung oder eine Gewerbeimmobilie? </h3>
<p class="Text"> | Bei der Vermietung eines Appartements im Rahmen einer Hotelanlage handelt es sich <b>um die Vermietung einer Wohnung</b> und nicht um eine Gewerbeimmobilie. Der Vorteil dieser Entscheidung des Finanzgerichts Hessen: L&auml;nger andauernde Vermietungsverluste sind grunds&auml;tzlich <b>ohne eine &Uuml;berschussprognose</b> anzuerkennen. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Hintergrund</b></p><p class="Text">Bei der Vermietung von Wohnungen ist grunds&auml;tzlich zugunsten der Steuerpflichtigen zu unterstellen, dass sie beabsichtigen, einen <b>&Uuml;berschuss der Einnahmen &uuml;ber die Werbungskosten zu erzielen,</b> auch wenn sich &uuml;ber l&auml;ngere Zeitr&auml;ume Verluste ergeben. Dies gilt zumindest dann, wenn die Vermietung <b>auf Dauer</b> ausgelegt ist &ndash; sie also nach den bei Beginn der Vermietung ersichtlichen Umst&auml;nden keiner Befristung unterliegt.</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht wird nur bei der Vermietung von Wohnungen unterstellt, nicht jedoch bei der Vermietung und Verpachtung von <b>Gewerbeimmobilien</b> (= Immobilien, die nicht Wohnzwecken dienen). In diesen F&auml;llen ist die &Uuml;berschusserzielungsabsicht stets <b>ohne typisierende Vermutung</b> im Einzelfall festzustellen.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Im Streitfall ging es um die Vermietung eines sich in einem Hotelkomplex befindlichen Appartements an eine Hotelbetriebsgesellschaft, wobei der Mietvertrag mit einem nutzungsabh&auml;ngigen Entgelt ausgestattet war.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Der Vermieter hatte die Immobilie fremdfinanziert und seit dem Erwerb durchg&auml;ngig Verluste erzielt, die das Finanzamt nicht ber&uuml;cksichtigte. Begr&uuml;ndung: Da es sich um eine gewerbliche Vermietung handelt, kann eine Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht nicht unterstellt werden. Doch das Finanzgericht Hessen war da anderer Meinung.</p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Das Finanzgericht Hessen h&auml;lt es f&uuml;r unsch&auml;dlich, dass der Mietvertrag die<b> typischen Merkmale einer gewerblichen Vermietung</b> aufweist. Die entgeltliche &Uuml;berlassung des Appartements f&uuml;r die gewerblichen Zwecke der Hotelgesellschaft f&uuml;hrt nicht zu einer Umwidmung des Wohnobjekts in eine gewerbliche Immobilie. Die entgeltliche &Uuml;berlassung bedeutet n&auml;mlich nicht, dass der Steuerpflichtige selbst das ihm geh&ouml;rende Wohnobjekt in eine gewerbliche Immobilie umgewidmet hat. </p><p class="Text">Gegen diese Entscheidung ist die <b>Revision anh&auml;ngig.</b> Hier wird der Bundesfinanzhof nun u. a. kl&auml;ren, ob</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">es f&uuml;r die <b>Vermietung einer Wohnung </b>ausreicht, dass sie objektiv zum Bewohnen geeignet ist oder </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">ob die Bestimmung der Nutzung <b>durch den Mieter</b> ma&szlig;gebend ist.</li></ul><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Au&szlig;erdem d&uuml;rfte sich, wenn man mit dem Finanzgericht von einer Wohnungsvermietung ausgeht, ggf. auch die Frage der Ferienwohnungsvermietung mit den dort geltenden Besonderheiten stellen. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Haben sich die Eigent&uuml;mer n&auml;mlich die Selbstnutzung vorbehalten, muss die Eink&uuml;nfteerzielungsabsicht anhand einer &Uuml;berschussprognose &uuml;berpr&uuml;ft werden. Zudem darf die orts&uuml;bliche Vermietungszeit von Ferienwohnungen &ndash; ohne dass Vermietungshindernisse gegeben sind &ndash; nicht erheblich unterschritten werden. </p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Hessen, Urteil vom 28.5.2018, Az. 2 K 1925/16, Rev. BFH Az. IX R 18/18, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 205917</p>
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 4 --><hr/><h2 class="Rubrik">Kapitalanleger</h2>
<!-- START Nr. 5 -->
<a name="5" title="Steuererkl&auml;rung 2018: Zwei neue Formulare f&uuml;r Kapitalanleger "></a>
<h3 class="Titel">Steuererkl&auml;rung 2018: Zwei neue Formulare f&uuml;r Kapitalanleger </h3>
<p class="Text"> | Kapitalanleger m&uuml;ssen bei der Steuererkl&auml;rung 2018 <b>zwei neue Steuerformulare</b> beachten. Neben der (bekannten) Anlage KAP gibt es jetzt auch <b>die Anlage KAP-INV und die Anlage KAP-BET.</b> Hintergrund ist die <b>Investmentsteuerreform,</b> wodurch sich f&uuml;r Fondsanleger ab 1.1.2018 einiges ge&auml;ndert hat. |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Anlage KAP</b></p><p class="Text">Grunds&auml;tzlich ist die Einkommensteuer auf Kapitalertr&auml;ge durch den Steuerabzug abgegolten <b>(Abgeltungsteuer) </b>und die Abgabe der Anlage KAP <b>entbehrlich.</b> In gewissen F&auml;llen sind Angaben zu den Eink&uuml;nften aus Kapitalverm&ouml;gen in der Anlage KAP allerdings dennoch erforderlich, z. B. wenn</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">die Kapitalertr&auml;ge nicht dem Steuerabzug unterlegen haben,</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>keine Kirchensteuer </b>auf Kapitalertr&auml;ge einbehalten wurde, obwohl der Kapitalanleger kirchensteuerpflichtig ist oder </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Steuerpflichtige den Steuereinbehalt dem Grunde oder der H&ouml;he nach <b>&uuml;berpr&uuml;fen lassen m&ouml;chten.</b>
</li></ul><p class="Text Zwischentitel"><b>Anlagen KAP-INV und KAP-BET</b></p><p class="Text">Mit der Investmentsteuerreform verfolgte der Gesetzgeber insbesondere das Ziel, die Besteuerung der Ertr&auml;ge aus Investmentfonds zu vereinfachen und <b>weniger missbrauchsanf&auml;llig</b> zu gestalten. In der Steuererkl&auml;rung f&uuml;r 2018 spiegeln sich die Neuregelungen in zwei neuen Formularen wider:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Anlage KAP-BET:</b> Diese Anlage ist auszuf&uuml;llen bei Ertr&auml;gen und anrechenbaren Steuern aus Beteiligungen, die gesondert und einheitlich festgestellt werden. </li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">Die <b>Anlage KAP-INV </b>ist auszuf&uuml;llen, wenn Investmentertr&auml;ge erzielt wurden, die nicht dem inl&auml;ndischen Steuerabzug unterlegen haben.</li></ul><p class="Text"><b>Quelle |</b> Gesetz zur Reform der Investmentbesteuerung (Investmentsteuerreformgesetz - InvStRefG) vom 19.7.2016, BGBl I  2016, S. 1730</p>
<p class="ZumAnfang">
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</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 5 --><hr/><h2 class="Rubrik">Freiberufler und Gewerbetreibende</h2>
<!-- START Nr. 6 -->
<a name="6" title="Gastronomiebereich: Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;hren zu hohen Steuernachzahlungen "></a>
<h3 class="Titel">Gastronomiebereich: Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;hren zu hohen Steuernachzahlungen </h3>
<p class="Text"> | In 2018 wurden allein <b>in Berlin 1.021 Gastronomiebetriebe gepr&uuml;ft.</b> Die bislang ausgewerteten 689 Betriebspr&uuml;fungen f&uuml;hrten dabei zu einem Mehrergebnis von <b>rund 15,9 Mio. EUR.</b> |</p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Gerade im Gastronomiebereich ist eine <b>ordnungsgem&auml;&szlig;e Kassenf&uuml;hrung</b> von besonderer Bedeutung. Denn hierauf richtet sich regelm&auml;&szlig;ig das Hauptaugenmerk der Betriebspr&uuml;fer. Kommt es hier zu Beanstandungen, kann dies ein <b>schwerwiegender (formeller) Mange</b>l sein, der zu einer Hinzusch&auml;tzung berechtigt.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> SenFin Berlin, PM vom 27.12.2018</p>
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 6 -->
<!-- START Nr. 7 -->
<a name="7" title="Au&szlig;enwirtschaft: H&ouml;here H&uuml;rden f&uuml;r Firmen&uuml;bernahmen "></a>
<h3 class="Titel">Au&szlig;enwirtschaft: H&ouml;here H&uuml;rden f&uuml;r Firmen&uuml;bernahmen </h3>
<p class="Text"> | Wenn deutsche Unternehmen durch <b>ausl&auml;ndische Investoren</b> &uuml;bernommen werden sollen, wird das strenger gepr&uuml;ft. Durch eine &Auml;nderung der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung kann die Bundesregierung <b>in sensiblen Bereichen</b> den Erwerb von deutschen Unternehmen durch ausl&auml;ndische Investoren nun besser pr&uuml;fen. |</p><p class="Text">Nach dem Au&szlig;enwirtschaftsgesetz und der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung kann jeder Erwerb von Unternehmensanteilen gepr&uuml;ft werden, durch den ausl&auml;ndische bzw. unionsfremde Investoren <b>mindestens 25 %</b> der Stimmrechte an einem in Deutschland ans&auml;ssigen Unternehmen erlangen. Pr&uuml;fungsma&szlig;stab ist, ob der konkrete Erwerb die &ouml;ffentliche Ordnung oder Sicherheit bzw. wesentliche Sicherheitsinteressen der Bundesrepublik Deutschland gef&auml;hrdet.</p><p class="Text">Grunds&auml;tzlich bleibt es bei der allgemeinen Pr&uuml;feintrittsschwelle von 25 %. Mit der &Auml;nderung der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung wurde die Schwelle allerdings <b>in besonders sensiblen Bereichen auf 10 % abgesenkt.</b> Betroffen sind etwa der Bereich der Verteidigung oder sogenannte kritische Infrastrukturen. Dazu z&auml;hlen Energieversorger, aber auch Lebensmittelproduzenten ab einer bestimmten Gr&ouml;&szlig;e. Auch f&uuml;r Unternehmen der Medienwirtschaft gelten die versch&auml;rften Regeln.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Zw&ouml;lfte Verordnung zur &Auml;nderung der Au&szlig;enwirtschaftsverordnung vom 19.12.2018, BAnz AT 28.12.2018 V1; Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Energie, Mitteilung vom 19.12.2018; Bundesregierung, Mitteilung vom 18.12.2018</p>
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<!-- ENDE Nr. 7 --><hr/><h2 class="Rubrik">Personengesellschaften und deren Gesellschafter</h2>
<!-- START Nr. 8 -->
<a name="8" title="Abweichende Ergebnisbeteiligung beim Eintritt in eine verm&ouml;gensverwaltende GbR  "></a>
<h3 class="Titel">Abweichende Ergebnisbeteiligung beim Eintritt in eine verm&ouml;gensverwaltende GbR  </h3>
<p class="Text"> | Einem Gesellschafter, der <b>unterj&auml;hrig</b> in eine verm&ouml;gensverwaltende Gesellschaft b&uuml;rgerlichen Rechts (GbR) eintritt, kann der auf ihn entfallende Einnahmen- oder Werbungskosten&uuml;berschuss <b>f&uuml;r das gesamte Gesch&auml;ftsjahr</b> zuzurechnen sein. Dies muss allerdings mit Zustimmung aller Gesellschafter <b>bereits im Vorjahr</b> vereinbart worden sein, wie der Bundesfinanzhof aktuell entschieden hat. |</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Sachverhalt</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">An einer GbR mit Eink&uuml;nften aus Vermietung und Verpachtung waren drei Gesellschafter zu jeweils einem Drittel beteiligt. Einer der Gesellschafter ver&auml;u&szlig;erte seinen Anteil an den neu eintretenden Gesellschafter A. Nach dem im Oktober 1997 geschlossenen notariellen Vertrag sollte die &Uuml;bertragung der Gesellschafterrechte mit Kaufpreiszahlung noch in 1997 erfolgen. Der Kaufpreis wurde aber erst am 1.7.1998 gezahlt. Deshalb kam es erst zu diesem Zeitpunkt zum Gesellschafterwechsel.</p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">1998 entstand bei der GbR ein Verlust von rund 0,6 Mio. EUR. Das Finanzamt verteilte diesen Verlust zu jeweils einem Drittel auf die verbleibenden Gesellschafter und zu je einem Sechstel auf den ausgeschiedenen Gesellschafter und den Neu-Gesellschafter A. Hiergegen erhob der A Klage, weil er eine Zurechnung eines Drittels des Verlusts des gesamten Gesch&auml;ftsjahres begehrte. Das Finanzgericht gab der Klage statt und auch der Bundesfinanzhof schloss sich der Meinung des Gesellschafters an. </p>
</td></tr>
</table> <p class="Text">Grunds&auml;tzlich richtet sich die Ergebnisverteilung bei einer verm&ouml;gensverwaltenden GbR <b>nach den Beteiligungsverh&auml;ltnissen.</b> Danach w&auml;re der Gesellschafter A nur zu einem Sechstel beteiligt gewesen. Denn seine Beteiligung von einem Drittel bestand nur f&uuml;r ein halbes Jahr.</p><p class="Text">Von dieser gesetzlichen Regelung k&ouml;nnen die Gesellschafter jedoch in engen Grenzen <b>auf vertraglicher Grundlage abweichen. </b>Voraussetzung ist, dass die von den Beteiligungsverh&auml;ltnissen abweichende Verteilung <b>f&uuml;r zuk&uuml;nftige Gesch&auml;ftsjahre</b> getroffen wird und ihr alle Gesellschafter zustimmen. Sie muss ihren Grund zudem im Gesellschaftsverh&auml;ltnis haben und darf nicht rechtsmissbr&auml;uchlich sein. </p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text"><b>MERKE |</b> Mit seiner aktuellen Entscheidung hat der Bundesfinanzhof seine bisherige Rechtsprechung zur Ergebnisverteilung gelockert: Werden die vorgenannten Voraussetzungen eingehalten, k&ouml;nnen auch w&auml;hrend des Gesch&auml;ftsjahres eintretende Gesellschafter an dem vor ihrem Eintritt erwirtschafteten Ergebnis beteiligt werden. </p>
<p class="Text"> </p>
<p class="Text">Nicht entschieden wurde indes die Frage, ob bei einer verm&ouml;gensverwaltenden Personengesellschaft auch eine &Auml;nderung der Ergebnisverteilung w&auml;hrend des Gesch&auml;ftsjahres mit schuldrechtlicher R&uuml;ckbeziehung auf den Beginn des Gesch&auml;ftsjahres steuerlich anzuerkennen ist. Zumindest f&uuml;r gewerblich t&auml;tige Personengesellschaften hat der Bundesfinanzhof dies 1983 verneint.</p>
</td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BFH-Urteil vom 25.9.2018, Az. IX R 35/17; BFH PM Nr. 2 vom 16.1.2019, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 206571; BFH-Urteil vom 7.7.1983, Az. IV R 209/80</p>
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<!-- ENDE Nr. 8 --><hr/><h2 class="Rubrik">Umsatzsteuerzahler</h2>
<!-- START Nr. 9 -->
<a name="9" title="Finanzverwaltung konkretisiert die neuen Pflichten f&uuml;r Verkaufsportal-Betreiber "></a>
<h3 class="Titel">Finanzverwaltung konkretisiert die neuen Pflichten f&uuml;r Verkaufsportal-Betreiber </h3>
<p class="Text"> | Um <b>Umsatzsteuerausf&auml;lle beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktpl&auml;tzen im Internet</b> (z. B. eBay) zu verhindern, werden Betreiber von Internet-Marktpl&auml;tzen ab 2019 st&auml;rker in die Verantwortung genommen. Zu den gesetzlichen Neuregelungen hat die Verwaltung nun ein <b>10-seitiges Anwendungsschreiben</b> ver&ouml;ffentlicht. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund:</b> Betreiber elektronischer Marktpl&auml;tze m&uuml;ssen <b>bestimmte Daten ihrer Nutzer,</b> f&uuml;r deren Ums&auml;tze in Deutschland eine Steuerpflicht in Betracht kommt, <b>aufzeichnen.</b> Ansonsten &ndash; oder nachdem das Finanzamt Besteuerungsdefizite eines H&auml;ndlers angezeigt hat und hierauf nicht reagiert wird &ndash; kann <b>der Betreiber </b>f&uuml;r die in den Verk&auml;ufen enthaltene Umsatzsteuer <b>haften</b>.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>MERKE |</b> Die Neuregelungen gelten grunds&auml;tzlich ab dem 1.1.2019. Die Haftung des Betreibers greift bei Drittlands-Unternehmern jedoch erst ab dem 1.3.2019 bzw. bei inl&auml;ndischen und EU/EWR-Unternehmern ab dem 1.10.2019.</p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Quelle |</b> BMF-Schreiben vom 28.1.2019, Az. III C 5 - S 7420/19/10002 :002, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 206976</p>
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<!-- ENDE Nr. 9 -->
<!-- START Nr. 10 -->
<a name="10" title="Vorsteuerabzug: Frist f&uuml;r Zuordnung endet &bdquo;erst&ldquo; am 31.7.2019 "></a>
<h3 class="Titel">Vorsteuerabzug: Frist f&uuml;r Zuordnung endet &bdquo;erst&ldquo; am 31.7.2019 </h3>
<p class="Text"> | Der Vorsteuerabzug bei <b>nicht nur unternehmerisch genutzten Gegenst&auml;nden</b> (z. B. Fotovoltaikanlagen) erfordert eine zeitnahe Zuordnung zum Unternehmensverm&ouml;gen. Wurde die Zuordnung bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung nicht dokumentiert, ist sie <b>sp&auml;testens bis zur gesetzlichen Abgabefrist f&uuml;r Steuererkl&auml;rungen</b> gegen&uuml;ber dem Finanzamt zu erkl&auml;ren. |</p><p class="Text">Bislang musste die Zuordnung sp&auml;testens bis zum 31.5. des Folgejahrs erfolgen. Da die gesetzliche Abgabefrist f&uuml;r Steuererkl&auml;rungen aber um zwei Monate verl&auml;ngert worden ist, <b>gilt nun der 31.7.</b></p><p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Wurden gemischt genutzte Gegenst&auml;nde <b>in 2018 erworben</b> und ist noch keine Zuordnungsentscheidung erfolgt, dann sollte dem Finanzamt die Zuordnung <b>mit einem formlosen Schreiben</b> angezeigt werden, wenn absehbar ist, dass dem Finanzamt die Jahreserkl&auml;rung 2018 nicht bis zum 31.7.2019 vorliegen wird.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> A 15.2c Abs. 16 Umsatzsteuer-Anwendungserlass</p>
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<!-- ENDE Nr. 10 --><hr/><h2 class="Rubrik">Arbeitgeber</h2>
<!-- START Nr. 11 -->
<a name="11" title="Mindestlohn: Arbeitszeit muss nicht digital dokumentiert werden "></a>
<h3 class="Titel">Mindestlohn: Arbeitszeit muss nicht digital dokumentiert werden </h3>
<p class="Text"> | Die Dokumentation der Arbeitszeit nach &sect; 17 Abs. 1 S. 1 des Mindestlohngesetzes ist <b>nicht formgebunden</b> und muss daher <b>nicht digital</b> erfolgen. So lautet die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der FDP-Fraktion. |</p><p class="Text"><b>Hintergrund:</b> Die Aufzeichnungspflichten gelten f&uuml;r die in &sect; 2a des <b>Schwarzarbeitsbek&auml;mpfungsgesetzes </b>genannten Wirtschaftszweige (z. B. f&uuml;r das Bau-, Gastst&auml;tten- und Speditionsgewerbe) sowie f&uuml;r <b>geringf&uuml;gig Besch&auml;ftigte.</b> Ausnahmen regelt die Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung aus 2015.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, BT-Drs. 19/6686 vom 21.12.2018</p>
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<!-- ENDE Nr. 11 -->
<!-- START Nr. 12 -->
<a name="12" title="Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung: Ge&auml;nderte Vermutung bei Abrufarbeit ab 2019 beachten "></a>
<h3 class="Titel">Geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung: Ge&auml;nderte Vermutung bei Abrufarbeit ab 2019 beachten </h3>
<p class="Text"> | Werden keine eindeutigen Regelungen zur w&ouml;chentlichen oder monatlichen Arbeitszeit getroffen, gilt seit dem 1.1.2019 als gesetzliche Vermutung zur <b>vereinbarten Arbeitszeit</b> (geregelt in &sect; 12 Abs. 1 S.&nbsp;3 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes) eine solche <b>von 20 Stunden</b> als vereinbart &ndash; und nicht mehr eine w&ouml;chentliche Arbeitszeit von 10 Stunden. Diese Gesetzes&auml;nderung kann erhebliche Auswirkungen <b>bei Abrufvertr&auml;gen mit Minijobbern </b>haben. |</p><p class="Text">Die Arbeitszeit von w&ouml;chentlich 20 Stunden wird vermutet, wenn <b>keine feste Arbeitszeit</b> vertraglich geregelt ist. Dadurch wird die Geringverdienergrenze von 450,00 EUR &uuml;berschritten. <b>Sozialversicherungspflicht tritt ein</b>. Das nachfolgende Beispiel veranschaulicht die Auswirkungen auf Minijob-Arbeitsverh&auml;ltnisse.</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Beispiel</b></p></td></tr>
<tr><td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1">
<p class="Text">Der Arbeitgeber hat die w&ouml;chentliche Arbeitszeit bei einem Minijob nicht festgelegt. </p>
<p class="Text"> </p>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>2018 galt eine Arbeitszeit von 10 Stunden je Woche als vereinbart. Bei einer 10-Stunden-Woche und einem Mindestlohn von 8,84 EUR mussten bei einem Wochenfaktor von 4,33 Wochen pro Monat 382,77 EUR verg&uuml;tet werden. Die 450 EUR-Grenze wurde nicht &uuml;berschritten.</li></ul>
<p class="Text"> </p>
<ul class="Text" style="list-style:square;list-style-image:none;margin-left:-16px;"><li>Seit 1.1.2019 gilt eine Arbeitszeit von 20 Stunden je Woche als vereinbart. Legt man eine 20-Stunden-Woche und den seit 2019 geltenden Mindestlohn von 9,19 EUR zugrunde, m&uuml;ssen bei einem Wochenfaktor von 4,33 Wochen pro Monat 795,85 EUR verg&uuml;tet werden. Die Geringverdienergrenze wird &uuml;berschritten.</li></ul>
</td></tr>
</table><br> <table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05"><tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>PRAXISTIPP |</b> Kann die gesetzliche Vermutung bez&uuml;glich der Arbeitszeit in einem solchen Fall nicht widerlegt werden, sind die rechtlichen Folgen gravierend. Daher sollten Arbeitgeber <b>Minijobvertr&auml;ge mit Abrufarbeit</b> dringend pr&uuml;fen und diese kurzfristig anpassen. </p></td></tr></table> <p class="Text"><b>Beachten Sie | </b>Auch der seit 2019 auf 9,19 EUR <b>gestiegene Mindestlohn</b> senkt die maximale monatliche Stundenzahl bei Minijobs nach unten ab. Bislang konnten Minijobber monatlich knapp 51 Stunden (450/8,84) arbeiten. Nun sind es <b>nur noch knapp 49 Stunden </b>(450/9,19). Sonst wird die Geringverdienergrenze &uuml;berschritten.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> &sect; 12 Abs. 1 S.&nbsp;3 des Gesetzes &uuml;ber Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsvertr&auml;ge (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG)</p>
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<!-- ENDE Nr. 12 --><hr/><h2 class="Rubrik">Arbeitnehmer</h2>
<!-- START Nr. 13 -->
<a name="13" title="Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger Entsendung ins Ausland "></a>
<h3 class="Titel">Erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte bei l&auml;ngerfristiger Entsendung ins Ausland </h3>
<p class="Text"> | Werden Arbeitnehmer von international t&auml;tigen Unternehmen zu Tochterunternehmen oder Betriebsst&auml;tten <b>ins Ausland entsandt, </b>erh&auml;lt der Arbeitnehmer h&auml;ufig umfangreiche Zusatzleistungen, etwa f&uuml;r Heimfl&uuml;ge und Wohnung vor Ort. Die Versteuerung dieser Leistungen <b>im Rahmen des Progressionsvorbehalts</b> h&auml;ngt hier wesentlich davon ab, wo <b>die erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> anzusiedeln ist. |</p><p class="Text">Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen soll <b>die erste T&auml;tigkeitsst&auml;tte</b> bei l&auml;ngerer Entsendung und Unterstellung unter das Direktionsrecht des ausl&auml;ndischen Unternehmens <b>im Ausland</b> sein. Erstattungen des Arbeitgebers f&uuml;r Wohnung und Fl&uuml;ge <b>erh&ouml;hen danach das Steuersatzeinkommen im Rahmen des Progressionsvorbehalts.</b></p><p class="Text">Bleibt der Wohnsitz in Deutschland w&auml;hrend der Entsendung bestehen, hat der Arbeitnehmer weiterhin <b>sein Welteinkommen</b> in Deutschland zu versteuern. Auch wenn im Ausland erzieltes Arbeitseinkommen in den meisten F&auml;llen wegen bestehender <b>Doppelbesteuerungsabkommen </b>in Deutschland freigestellt wird, muss im Einzelfall gekl&auml;rt werden, wie solche Erstattungen beim Progressionsvorbehalt zu ber&uuml;cksichtigen sind. </p><p class="Text Zwischentitel"><b>Alte versus neue Rechtslage</b></p><p class="Text">Zu der <b>bis zum Veranlagungszeitraum 2013</b> geltenden Rechtslage hatte der Bundesfinanzhof Folgendes entschieden: Ein Arbeitnehmer, der zun&auml;chst f&uuml;r drei Jahre und anschlie&szlig;end wiederholt befristet von seinem Arbeitgeber ins Ausland entsandt worden ist, begr&uuml;ndet dort <b>keine regelm&auml;&szlig;ige Arbeitsst&auml;tte</b>, auch wenn er mit dem ausl&auml;ndischen Unternehmen f&uuml;r die Dauer des Entsendungszeitraums einen unbefristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen hat.</p><p class="Text">Seit 2014 sind durch die <b>Reisekostenreform</b> jedoch neue gesetzliche Vorgaben zu beachten. Best&auml;tigt der Bundesfinanzhof das Urteil des Finanzgerichts Niedersachsen in der Revision, droht <b>eine Verschlechterung</b> gegen&uuml;ber der bis 2013 geltenden Rechtslage.</p><p class="Text"><b>Quelle |</b> FG Niedersachsen, Urteil vom 19.4.2018, Az. 5 K 262/16, Rev. BFH Az. VI R 21/18, unter <a href="https://www.iww.de" target="_blank">www.iww.de</a>, Abruf-Nr. 205675; BFH-Urteil vom 10.4.2014, Az. VI R 11/13</p>
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<hr/>
<!-- ENDE Nr. 13 --><hr/><h2 class="Rubrik">Abschlie&szlig;ende Hinweise</h2>
<!-- START Nr. 14 -->
<a name="14" title="Verzugszinsen "></a>
<h3 class="Titel">Verzugszinsen </h3>
<p class="Text"> | F&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen ist seit dem 1.1.2002 der Basiszinssatz nach &sect; 247 BGB anzuwenden. Die H&ouml;he wird jeweils zum 1.1. und 1.7. eines Jahres neu bestimmt. |</p><p class="Text">Der <b>Basiszinssatz</b> f&uuml;r die Zeit vom 1.1.2019 bis zum 30.6.2019 betr&auml;gt <b>-0,88 Prozent. </b></p><p class="Text">Damit ergeben sich folgende Verzugszinsen:</p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>f&uuml;r Verbraucher </b>(&sect; 288 Abs. 1 BGB): <b>4,12 Prozent</b>
</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">f&uuml;r den <b>unternehmerischen Gesch&auml;ftsverkehr </b>(&sect; 288 Abs. 2 BGB): <b>8,12 Prozent*</b>
</li></ul><p class="Text">* f&uuml;r Schuldverh&auml;ltnisse, die vor dem 29.7.2014 entstanden sind: 7,12 Prozent.</p><p class="Text">Die f&uuml;r die Berechnung der Verzugszinsen anzuwendenden Basiszinss&auml;tze betrugen in der Vergangenheit:</p><table class="Text" style="border-right:0px;border-left:0px;border-top:0px;border-bottom:0px;" cellspacing="0" cellpadding="05">
<tr><td class="Text ZelleGrau" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="2"><p class="Text"><b>Berechnung der Verzugszinsen</b></p></td></tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zeitraum</b></p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text"><b>Zins</b></p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2018 bis 31.12.2018</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2018 bis 30.6.2018</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2017 bis 31.12.2017</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2017 bis 30.6.2017</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2016 bis 31.12.2016</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,88 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2016 bis 30.6.2016</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,83 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2015 bis 31.12.2015</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,83 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2015 bis 30.6.2015</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,83 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2014 bis 31.12.2014</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,73 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2014 bis 30.6.2014</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,63 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.7.2013 bis 31.12.2013</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,38 Prozent</p></td>
</tr>
<tr>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">vom 1.1.2013 bis 30.6.2013</p></td>
<td class="Text" style="vertical-align:top; border:1px solid black;" rowspan="1" colspan="1"><p class="Text">-0,13 Prozent</p></td>
</tr>
</table> 
<p class="ZumAnfang">
<a href="#0">Zum Anfang</a>
</p>
<hr/>
<!-- ENDE Nr. 14 -->
<!-- START Nr. 15 -->
<a name="15" title="Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2019 "></a>
<h3 class="Titel">Steuern und Beitr&auml;ge Sozialversicherung: F&auml;lligkeitstermine in 03/2019 </h3>
<p class="Text"> | Im Monat M&auml;rz 2019 sollten Sie insbesondere folgende F&auml;lligkeitstermine beachten: |</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Steuertermine (F&auml;lligkeit):</b></p><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Umsatzsteuer</b> (Monatszahler): 11.3.2019</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Lohnsteuer </b>(Monatszahler): 11.3.2019</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Einkommensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 11.3.2019</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>Kirchensteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 11.3.2019</li></ul><ul class="Text"><li style="list-style:square;list-style-image:none;text-indent:0px;margin-left:-22px;">
<b>K&ouml;rperschaftsteuer </b>(viertelj&auml;hrlich): 11.3.2019</li></ul><p class="Text">Bei einer <b>Scheckzahlung</b> muss der Scheck dem Finanzamt sp&auml;testens drei Tage vor dem F&auml;lligkeitstermin vorliegen. </p><p class="Text">Beachten Sie | Die f&uuml;r alle Steuern geltende dreit&auml;gige Zahlungsschonfrist bei einer versp&auml;teten Zahlung durch &Uuml;berweisung endet am 14.3.2019<b>.</b> Es wird an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass diese Zahlungsschonfrist ausdr&uuml;cklich nicht f&uuml;r Zahlung per Scheck gilt.</p><p class="Text Zwischentitel"><b>Beitr&auml;ge Sozialversicherung (F&auml;lligkeit):</b></p><p class="Text">Sozialversicherungsbeitr&auml;ge sind sp&auml;testens am drittletzten Bankarbeitstag des laufenden Monats f&auml;llig, f&uuml;r den <b>Beitragsmonat M&auml;rz 2019 am 27.3.2019.</b></p>
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